Das Tal verläuft entlang den Ufern des Urubamba – oder, in Quechua, „Wilcamayu“ – Flusses und erstaunt mit seiner Naturpracht, die des Weiteren durch die Vielzahl an überall verstreuten Prä - Hispanischen Ruinen noch stärker hervorgehoben wird.
Pisaq
Pisaq bildet eine der wichtigsten archäologischen Stätten der Region und liegt etwa 30 km in nordwestlicher Richtung von Cusco – Stadt. Im tieferen Teil des Tales befindet sich das Dorf aus Kolonialzeiten, das als Folge der berühmten „Indian Reductions“ gegründet wurde, als die Quechua von den spanischen Eroberern in kleinen Gemeinden gedrängt wurden. Durch dessen Standort macht sich Pisaq die Vorteile der trockenen und kantigen Berge zunutze. Einst wurde es zusätzlich durch ihr Privileg als Befestigungsdorf auf dem Weg in den Antisuyo ( Amazonasdschungel) geschützt. Vom Ort aus gibt es zwei Wegmöglichkeiten, um die archäologischen Ruinen zu erreichen.
Ollantaytambo
Etwa 95 km von Cusco entfernt, existierte zu Inkazeiten ein administratives, soziales, religiöses und agrikulturhelles Zentrum, das heutige Ollantaytambo. Das Dorf sowie seine Ruinenstätte ist ein Muss unter den vielen interessanten Sehenswürdigkeiten entlang des Heiligen Tals der Inka.
Maras
Maras liegt im Westen Cuscos in einer Höhe von 3300 m, von wo man seinen Blick auf ein Flachland richten kann, das in prähistorischen Zeiten ein weites Plateau darstellte, und der bis zur Bergkette Urubambas mit den schneebedeckten Gipfeln des Weqey Wilka ( heute: „La Veronica“, 5582 m) sowie des „Chicon“ ( 5530 m) reicht. Es heißt, dass einst in Maras eine Prä - Inka – Siedlung existierte, die später nachfolgend besetzt wurde.
Moray
7 km südwestlich von Maras befindet sich Moray, eine einzigartige archäologische Stätte in der Region. Diese kann man mit dem Auto erreichen, indem man der vom Dorf abgehenden, staubigen Straße und dem anschließenden Pfad folgt. In Moray angekommen trifft man auf gewaltige Vertiefungen oder Gruben in der Erdoberfläche, die die Inka dafür benutzten, um bewässerte Anbauflächen um sie herum zu entwickeln. Das Erstaunliche an diesen Terrassen ist, dass die Differenz der Jahresdurchschnittstemperatur zwischen dem höchsten und dem tiefsten Punkt der 30 m tiefen Hauptgrube etwa 15°C erreicht.
Moray stellte aufgrund seiner Klimabedingungen und vieler weiterer Charakteristiken, ein bedeutendes Zentrum für die Domestizierung, Akklimatisierung und Kreuzung von Spezies des Wildgemüses dar, die für den menschlichen Verbrauch modifiziert und angepasst wurden.
Chinchero
Chinchero ist ein Distrikt der Provinz Urubamba, 30 km nordwestlich von Cusco entfernt. Es liegt in 3780 m Höhe, über einem Plateau, das während dem frühen Morgen und nachtsüber sehr kalt ist.
Es galt als eine der wichtigsten Inkastädte in der Region, und es ist heutzutage noch möglich, Spuren dieser bedeutenden Vergangenheit zu finden.

